Wero für digitale Bezahlvorgänge der Stadt – Zahlen auf die europäische Art

Ein sitzender Mann mit Laptop bezahlt am Handy mit Wero.

Die Möglichkeiten digitaler Zahlungsarten werden immer vielfältiger. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen, unabhängiger von US-Konzernen zu sein. Deshalb stellt die grüne Ratsfraktion in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 30. Juni den Antrag, dass die Stadt das europäische System Wero als zusätzliche Zahlungsmöglichkeit bei digitalen Bezahlvorgängen der Stadt Paderborn einführt.

„Bei Online-Bezahlvorgängen der Stadt Paderborn werden bislang außereuropäische Anbieter wie PayPal genutzt. Allerdings sind auf europäischer Ebene inzwischen geeignete Alternativen entstanden“, erläutert Güven Erkurt, grünes Ratsmitglied, und ergänzt: „Andere Kommunen wie Hanau beschäftigen sich längst mit deren Einführung oder setzen diese bereits praktisch ein.“

Wero ist ein europäisches Zahlungssystem, das von Sparkassen, Genossenschaftsbanken und weiteren deutschen und europäischen Banken getragen wird. Ziel ist es, digitale Zahlungen schnell, direkt und nach europäischen Standards abzuwickeln und damit eine Alternative zu außereuropäischen Zahlungsdienstleistern zu schaffen. 

Birgit Hüppmeier, grünes Ratsmitglied, erklärt: „Kommunen wie Paderborn können dazu beitragen, die europäische digitale Infrastruktur zu stärken und dadurch Abhängigkeiten von internationalen Konzernen zu reduzieren. Ein weiterer Aspekt: Die Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, an der wir als Stadt beteiligt sind. Auch das ist ein Grund, das Zahlungssystem Wero zu fördern.“