NRW-Förderfenster geöffnet: Grüne fragen nach Paderborns Anträgen zur Klimavorsorge

Viele Menschen mit einem Plakat zum Thema Klimawandel auf einer Demonstration.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fragt im nächsten Umweltausschuss, ob und in welchem Umfang die Stadt bereits Fördermittel aus dem Topf „Klimaanpassung.Kommunen.NRW“ beantragt hat. Mit dem Förderprogramm werden zum ersten Mal auch kleinere Maßnahmen unter 200.000 € nach dem sogenannten Windhundverfahren gefördert. Dies bedeutet: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“ Gefördert wird, solange das Budget nicht aufgebraucht ist.

Wie kürzlich von Seiten der Stadt zu erfahren war, gibt es bereits eine Förderzusage über 1,8 Millionen € für die klimagerechte Gestaltung der Schulhöfe am Goerdeler-Gymnasium und an der Stephanusschule. Das ist mehr als erfreulich. 

Vor diesem Hintergrund fragt die Fraktion, welche weiteren Projekte unter 200.000 € Paderborn im Rahmen des neuen Programms angemeldet hat und wie groß das jeweilige Fördervolumen ist. Zudem wollen die Grünen wissen, welche der eingereichten Vorhaben aus dem Klimaaktionsplan der Stadt stammen. Da das Gebäudemanagement der Stadt eine besondere Verantwortung für Hitzeschutz, Verschattung und Regenwassermanagement trägt, interessiert  darüber hinaus, welche Maßnahmen hier für die Förderung vorgesehen sind.

Der grüne Ratsherr Björn Bause-Engel betont: „Diese Fördermittel sind eine echte Chance für Paderborn. Wir können Flächen entsiegeln, Schulhöfe verschatten, Hitzeinseln reduzieren und gleichzeitig den Haushalt entlasten. Jetzt kommt es darauf an, konsequent zu handeln.“