Zum Schutz der Kleinsten: Grüne beantragen weiteren mobilen Radaranhänger 

Schwarzer Radaranhänger am Straßenrand vor einer Häuserzeile.
© Stadt Paderborn

Die Schule hat begonnen und damit sind wieder viele Kinder und Jugendliche zu Fuß und auf dem Rad unterwegs. Durch das erhöhte Verkehrsaufkommen steigt auch die Gefahr von Unfällen. Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer*innen insgesamt zu verbessern und vor allem Kinder und Jugendliche zu schützen, ist es aus Sicht der grünen Ratsfraktion erforderlich, mehr Geschwindigkeitskontrollen in der Stadt durchzuführen. 

Bereits 2023 hat Paderborn einen mobilen Radaranhänger als Ergänzung der mobilen Blitzer in Caddies angeschafft und positive Erfahrungen damit gesammelt. Der Anhänger benötigt keinerlei Personaleinsatz vor Ort und funktioniert sehr zuverlässig. Aus all diesen Gründen beantragen die Grünen im nächsten Haupt- und Finanzausschuss die Anschaffung eines weiteren Radaranhängers. 

„Obwohl gerade zum Schulanfang zum Schutz der Kinder zur Vorsicht im Straßenverkehr gemahnt wird, gibt es viele Autofahrende, die mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sind“, erklärt Klaus Schröder, grüner Fraktionssprecher und Vorsitzender des Ausschusses für Umbau, Klima und Mobilität. Im Jahr 2025 ist die Zahl der verunglückten Personen in Paderborn zwar gesunken, allerdings sind Verstöße aufgrund überhöhter Geschwindigkeit gestiegen. Eine Hauptursache für Unfälle ist oftmals ein zu hohes Tempo. Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu verbessern, ist es sinnvoll, mehr Kontrollen durchzuführen.

Die grüne Ratsfrau Birgit Hüppmeier ergänzt: „Vor Kindergärten und Schulen gilt in den allermeisten Fällen ein Tempolimit von 30 km/h, ebenso vor Senioreneinrichtungen. Diese Geschwindigkeit wird dort leider oft überschritten – ein hohes Sicherheitsrisiko. Im Moment existiert nur ein mobiler Radaranhänger in Paderborn, sodass bei weitem nicht alle kritischen Orte kontrolliert werden können. Da die Anlagen lediglich Personal für das Aufstellen benötigen und somit unabhängig von Arbeitszeiten der Mitarbeiter*innen eingesetzt werden können, wird auch eine zweite Anlage gut ausgelastet sein und wenig Ressourcen binden.“

Die grüne Ratsfraktion hofft daher auf breite Zustimmung zu ihrem Antrag. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen, besonders von Kindern, sollte schließlich für alle Fraktionen wichtig sein.