Die Grünen setzen sich für bessere Gehwege an der Jesuitenmauer ein. Wir beantragen daher im nächsten Ausschuss für Umwelt, Klima und Mobilität am Mittwoch, 23. September, dass die Jesuitenmauer beim Fußverkehrs-Check der Innenstadt besondere Aufmerksamkeit erhält.
„Es ist sehr erfreulich, dass Paderborn als eine von 12 Kommunen den Zuschlag erhalten hat, kostenfrei am Fußverkehrs-Check NRW teilzunehmen. Der Check beinhaltet nicht nur die Auflistung von Mängeln, sondern sieht auch Vorschläge eines Planungsbüros zur Verbesserung der derzeitigen Situation vor. In Anbetracht der leeren Stadtkasse ist die gleichzeitige Beratung zur Generierung von Fördermitteln Gold wert“, betont Klaus Schröder als Fraktionssprecher von Bündnis 90/Die Grünen.
„Wir sehen unseren Vorschlag als relevante Anregung. Paderborner*innen wissen, dass die Jesuitenmauer für Fußgänger, die von der Rosenstraße kommen oder in diese gehen möchten, eine problematische Gasse ist. Sie soll beim Fußverkehrs-Check der Innenstadt nicht vergessen werden“, ergänzt Florian Rittmeier für die Grünen.
In der Tat werden die Bürgersteige auf beiden Seiten der Gasse so eng um die Häuser geführt, dass Fußgänger gezwungen sind, auf die Straße auszuweichen. Die Straße ist mit grobem Kopfsteinpflaster belegt und kann von Menschen mit Rollator, Kinderwagen oder Rollstuhl schwer überwunden werden. Eine sichere Querung der Gasse ist zudem wegen der eingeschränkten Sicht durch geparkte Autos nicht möglich.
Für Besucher*innen der Innenstadt, die vom Rosentor zum Rathaus oder auf den Kamp möchten, führt der kürzeste Weg über die Jesuitenmauer. Wegen der schlechten Begehbarkeit der Gasse nehmen viele, insbesondere geheingeschränkte Menschen, Umwege in Kauf.
Die Stadt sollte jetzt die Chance nutzen, um die Jesuitenmauer für alle, die zu Fuß, mit dem Rollator oder mit einem Kinderwagen unterwegs sind, barrierefrei und sicher zu gestalten, fordern die Grünen.