Grüne: Verkehrssicherheit am Drogeriemarkt Elsen

Gefährliche Verkehrssituation am neuen Rossmann in Elsen.

Der Bau des Drogeriemarkts in Elsen ist bald abgeschlossen. Dann stehen der Innenausbau und das Einräumen der Waren durch die Firma Rossmann an. Die Elsener können sich auf die Eröffnung in wenigen Wochen freuen. Noch unübersichtlich erscheint die Verkehrsführung. Geplant ist eine Ausfahrt entlang des Drogeriemarkts in Richtung Antoniusstraße. Dabei ist die Sicht für Pkw- und Radfahrende an der Einmündung stark eingeschränkt. Sie müssen sich langsam vortasten, um den von links kommenden Verkehr auf der abschüssigen Antoniusstraße wahrnehmen zu können.

Die Antoniusstraße wird an dieser Stelle auch von vielen Schülerinnen und Schülern genutzt, die mit dem Rad unterwegs sind. Die eingeschränkte Sicht bei der neuen Ausfahrt kann zu gefährlichen Situationen führen. Die Stadt ist daher gefragt, was sie tun will, um hier Unfälle zu vermeiden. Das thematisieren die Grünen in einer Anfrage für den Bezirksausschuss Elsen.

Zudem wollen sie wissen, wie in Zukunft gewährleistet werden kann, dass die Elser Kirchstraße zwischen Antoniusstraße und Urbanstraße nicht weiter als Durchgangsstraße genutzt wird. Eigentlich ist das schon heute untersagt. Allerdings wird das Verbot häufig nicht beachtet und Autofahrende verwenden die schmale Straße als Abkürzung.

Wegen der Verkehrssicherheit und auch wegen der Gestaltung des Gebäudes haben die grünen Bezirksausschussmitglieder Sigrid Beer und Andrea Pistorius schon jetzt das Gespräch mit den Bauherren gesucht. „Alle freuen sich, dass der Drogeriemarkt kommt“, unterstreicht Sigrid Beer. „Aber die neue Optik und die Gebäudehöhe, die dem Platzbedarf und der Funktion geschuldet ist, sind im Ortskern erst einmal gewöhnungsbedürftig.“

Der Platz ist äußerst knapp bemessen, aber trotzdem zeigten sich die Bauherren Philipp Fecke und Jörg Stratmann sofort aufgeschlossen für die Idee, die Fassade parallel zur Antoniusstraße teilweise zu begrünen. „Die geplanten Rankpflanzen unterbrechen die Fläche und lockern deutlich auf. Auch für die Nachbarn wird der Anblick so freundlicher. Wir freuen uns sehr über dieses Entgegenkommen und die unkomplizierte Umsetzung“, betont Andrea Pistorius.

Die Bauarbeiten sind für die Anwohner herausfordernd und bisweilen auch belastend gewesen. Doch das gute Miteinander der Nachbarn und aller am Bau Beteiligten nicht nur in der Bauphase wird sicherlich gewürdigt und weiter gepflegt werden, zeigen sich die Elsener Kommunalpolitikerinnen überzeugt.